DIE PUR-COVERBAND ABENTEUERLAND BRINGT MIT IHRER MUSIK BESTE STIMMUNG INS „FLINTSTONE“ DES PALÄON.

Im Jahre 1995 landetet PUR mit ihrem Album „Abenteuerland“ einen echten Megaerfolg. Auf gleichnamiger Tour füllten die Schwaben um Sänger Hartmut Engler ganze Stadien, und so viel sei schon einmal verraten: Ganz so viele Zuhörer waren es am Samstagabend im Flintstone des Paläon in Schöningen zwar nicht, doch mit ihrem „Wohnzimmerkonzert“ kam die Braunschweiger PUR-Coverband Abenteuerland atmosphärisch dem Original ziemlich nahe, hieß es aus den Reihen der eingefleischten PUR-Fans.

Anja Schliephake zum Beispiel hatte PUR erst im September auf einem Kreuzfahrtschiff live auf der Bühne erlebt und mit Engler ein Schwätzchen vor einem Schnellimbiss in Kopenhagen gehalten. „Natürlich ist die Stimme von dem Carsten Siebert anders“, räumte die Schöningerin ein, doch die Performance der Coverband sei super und die Stimmung im voll besetzten Flintstone grandios, urteilte sie.

Ähnlich sahen es die Handballerinnen der Handball-Gemeinschaft Schöningen/Schöppenstedt, die sich zwecks Teamfindung zu dem Konzert aufgemacht hatten, verriet Marie-Luise Fiedler augenzwinkernd. Sie selbst möge zwar eher Techno, „doch irgendwann summt man dann doch mit“, lachte sie. Das liege an den deutschsprachigen Texten und der eingängigen Melodien, mutmaßte Teamkollegin Sonja Höfler, die sich in puncto Textsicherheit als überaus treffsicher erwies. „Ich glaube, meine Handballmädels und ich haben gefühlt jedes PUR Konzert besucht, das in der näheren Umgebung stattfand“, gestand sie und ergänzte: „Die Coverband Abenteuerland ist echt spitze.“

Das fanden übrigens auch Anja und Uwe Urban sowie Mona Völker aus Süpplingen, die „Abenteuerland“ bereits in Wolfenbüttel auf der Bühne erlebt hatten. „Als ich hörte, dass die nun ein Konzert im Paläon geben, da wollte ich unbedingt dabei sein. Und was soll ich sagen: Ich bin völlig begeistert“, strahlte Anja Urban. Sicher, als Coverband einer deutschsprachigen Kultband wie PUR scheint man es auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen leichter zu haben. Das Publikum beherrscht die Texte aus dem Effeff und Hitgiganten wie „Lena“, „Abenteuerland“ oder „Funkelperlenaugen“ lassen die Augen der Zuhörer tatsächlich wie Sterne funkeln. Auf der anderen Seite muss sich das Cover immer am Original messen lassen. Und bei einer Band wie PUR dürfte die Messlatte ziemlich hoch liegen. Gut, dass sich Abenteuerland ihre Authentizität bewahrt und sich im Laufe der Jahre als Coverband einen eigenen Namen gemacht hat.“

Quelle: Helmstedter Zeitung

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